19, 20, 30 oder 36 Tage Bolivien, Brasilien, Chile Erlebnisreise: Zu den grossen Wassern
Reiseanbieter: Abenteuerteam-Bolivien (Abenteuerteam.com)
Erfahrung: seit mehr als 13 Jahren Erfahrung in Bolivien
Reisedauer: 19, 20, 30 oder 36 Reisetage
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Bewertung: 99,5 %
Reiseberatung Tel.: (+49) 040/ 3 06 98 84 36 (Bolivien-Reisen)
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ZU DEN GROSSEN WASSERN
Große Südamerika-Durchquerung von Ozean zu Ozean
"Iguacu" - dieser so berühmte Name ist ein Wort aus der Guarani-Indianersprache und bedeutet "Großes Wasser". So wurde auch der Titel dieser Reise geboren, denn das Element Wasser ist der Leitfaden während einer sehr außergewöhnlichen, faszinierenden Streckenführung. Vom Pazifik zum Atlantik - die beiden den Kontinent begrenzenden Ozeane bilden den Rahmen für etliche weltbekannte wie für noch zu entdeckende grandiose "Wasserspektakel": - die tierreichen Gewässer des Pazifiks; - Lagunen und Seen der Hochanden vor Vulkankegeln und Königskordillere; - höchstgelegender schiffbarer See der Welt "Lago Titicaca"; - Flüsse im Bergregenwald der bolivianischen Yungas; - der größte Salzsee der Erde; - das bezaubernde Pantanal als größtes Überschwemmungsgebiet der Erde; - glasklare Gewässer um Bonito; - die schönsten Wasserfälle des Kontinents "Iguacu"; - das größte Wasserkraftwerk der Welt "Itaipu"; - die Küstenregenwälder Brasiliens und die im Atlantik vorgelagerten üppig grünen Inseln.
Ein weites Spektrum an Gebieten, die alle vom Wasser geprägt sind und deren Kombination uns zudem eine gewaltige Vielfalt an Landschaften, Lebensformen, Flora und Fauna schenkt. Zu den großen Wassern fällt auf durch seine einmalige Route als West-Ost-Verbindung quer durch den südamerikanischen Kontinent. Der Reisende erlebt dabei ein Höchstmaß an Abwechslung, ebenso wie er die Gegensätze landschaftlicher und kultureller Art kennenlernt. Die Abenteuerreise ist genau das Richtige für Menschen, die das Außergewöhnliche und Abwechslung suchen, die offen sind für den weiten Querschnitt, den der Kontinent zu bieten hat.
Eine Reise für Südamerika-Fans, die viel erleben wollen!
Die wichtigsten Höhepunkte und Aktivitäten
-
Vogelreichtum am Pazifik
- Spektakuläre Fahrten durch die Anden, bei denen oft Tausende von Höhenmetern hinauf- oder hinabgekurbelt wird
- Traumhafte Vulkanszenerie im Lauca- und Sajama-Nationalpark
- Höchstgelegene Metropole der Welt La Paz, die Stadt des Friedens mit Besuch des Hexenmarktes.
- Abenteuerstraße in die bolivianischen Yungas
- Titicacasee: Pilgerdorf Copacabana, Bootsfahrt und Wanderung über die Sonneninsel
- Erlebnis Salar de Uyuni, größter Salzsee der Erde
- Potosi, die Silberstadt mit Besichtigung einer Minenkooperative
- Sucre, Boliviens Hauptstadt und Kolonialjuwel
- Tageswanderung im Amboro-Nationalpark mit seinen roten Sandsteinbergen
- 4-tägige Abenteuerexkursion mitten ins brasilianische Pantanal, das größte Binnen-Überschwemmungsgebiet der Erde: wunderschöne Landschaften mit einmaligen Tierbeobachtungsmöglichkeiten
- Die schönsten Wasserfälle Südamerikas, die Cataratas do Iguacu
- Grösstes Wasserkraftwerk der Welt Itaipu
- Küstenregenwald Brasiliens mit üppigster Vegetation
- Wanderung auf der Ilha do Mel, eine der Atlantikküste vorgelagerte Insel
Detailbeschreibung:
1. TAG: ABFLUG
von Deutschland mit einer Linienmaschine
2. TAG: ANKUNFT
in Santiago de Chile mit anschliessendem Inlandflug nach Arica. Empfang und Transfer in ein Hotel. Hotelübernachtung.
3. TAG: LLUTA-TAL- PUTRE
Zu Beginn unserer Reise von Ozean zu Ozean erkunden wir in einem schönen Morgenspaziergang die reiche Küstenfauna an der Pazifikküste. Nachmittags erklimmen wir in spektakulärer Fahrt zum erstenmal die Anden und steigen dabei vom grünen Valle de Lluta über riesige Sandhänge hinauf in die Gebirgswelt des Kreuzes Südamerikas. Nach der Wüste des Tals erstaunt die Vielfalt der Hochlandvegetation, und am Abend eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf unser Tagesziel Putre. In 3.500 Meter Höhe liegt der kleine Ort landschaftlich grossartig unterhalb des Gipfels des 5.825 Meter hohen Nevados de Putre. Hotelübernachtung.
4. TAG: PUTRE - LA PAZ
Unsere heutige Fahrt in die bolivianische Metropole La Paz ist bestückt mit vielen Naturschönheiten der Anden. Zunächst passieren wir den einzigartigen Lauca-Nationalpark mit den berühmten Doppelvulkanen Parinacota-Pomerape, wobei der Andensee Lago Chungará zu einem perfekten Andenpanorama beiträgt. Wir können Lamas, Alpacas, Vicunas, Vizcachas und jede Menge Wasservögel beobachten. Nach der Grenze (Grenzformalitäten) setzt sich die Szenerie mit dem Sajama-Nationalpark fort. Der höchste Berg Boliviens imponiert mit seinen 6.550 Metern, welche in einem dicken Eispanzer gipfeln. In seiner Nähe finden sich ursprüngliche Dörfer mit fotogenen Kirchen sowie alte Begräbnistürme. Grandiose Urlandschaft begleitet unseren Weg in Richtung La Paz, wo wir schliesslich am Abend in der Nähe des Mondtales ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung.
5. TAG: LA PAZ
La Paz ist in vieler Hinsicht eine ungewöhnliche Stadt. Als höchste Metropole der Welt weist sie mit rund 1.000 Metern den grössten Höhenunterschied einer Siedlung auf, und sie besitzt den höchtsgelegenen Zivilflughafen der Erde! Bolivien ist das Land Südamerikas mit der prozentual höchsten Indiobevölkerung, La Paz trotz allem Grossstadtcharakter eine Stadt der Indios. Heute tauchen wir ein in das Getümmel und Gewusel dieser Stadt, die wohl als einzigartig bezeichnet werden kann, und wir lassen uns mitreissen vom Leben in den Strassen der ,,Stadt des Friedens".
Dabei besuchen wir den Prado - die Lebensader von La Paz - ,die Plaza Murillo , die Kirche San Francisco und den sich täglich in den Gassen ausbreitenden riesengrossen Indiomarkt. Hier wird alles nur Erdenkliche verkauft: Lebensmittel aller Art, Kokablätter, Wolle, Farben, Kunsthandwerk, Kräuter und Pülverchen, Opfergaben für Pachamama u.s.w.! Zeit zur freien Verfügung. Nochmalige Hotelübernachtung.
6. TAG: PALCA-SCHLUCHT
Mit örtlichem Transportmittel und Fahrer starten wir zu unserem heutigen Tagesausflug in die Palca-Schlucht . Die Randgebiete von La Paz verlassend eröffnen sich alsbald wunderschöne Ausblicke in liebliche Täler und tiefe Schluchten vor dem Hintergrund des mächtigen Illimani. In einer eindrucksvollen Wanderung erkunden wir die Palca-Schlucht mit ihren vielfältigen faszinierenden Sandsteingebilden und der ihr ganz eigenen Vegetation. Die gesamte Gegend erinnert an eine Mondlandschaft, und sie spiegelt uns das ursprüngliche Aussehen der Region der heutigen Metropole La Paz wieder. Rückfahrt ins Hotel und Zeit zur Erkundung des hotelnahen Valle de la Luna. Nochmalige Hotelübernachtung.
7. TAG: LA PAZ - COPACABANA
Den Kessel von La Paz hinter uns lassend erreichen wir wieder die bolivianische Hochebene. Die Fahrt geht entlang der phantastischen Königskordillere, und schliesslich erblicken wir den legendären Lago Titicaca den höchsten schiffbaren See der Erde! Unsere Strecke schenkt uns immer wieder einzigartige Altiplano -Panoramablicke auf den See und das Indioleben an seinen Ufern sowie auf die eisgepanzerte Königskordillere der bolivianischen Anden. An der mit 800 Metern schmalsten Stelle des Sees setzen wir mit örtlichen Holzbooten zum anderen Ufer über. Am Nachmittag erreichen wir Copacabana, einen der bedeutendsten Wallfahrtsorte Südamerikas. Nach dem Beziehen des Hotels bleibt genug Zeit zur Erkundung des Ortes. Interessant ist dabei die mächtige Wallfahrtskirche, das Erklimmen des Kalvarienberges oder der Besuch des Markts rund um den Hauptplatz. Hotelübernachtung.
8. TAG: LAGO TITICACA -
SONNENINSEL
Ganztagesausflug zur bedeutendsten Insel des Lago Titicaca: zur Sonneninsel! Im Morgenlicht gleiten wir mit einem örtlichen Holzboot übers blaue Wasser des riesigen Sees, vorbei an der Isla de la Luna und entlang der Sonneninsel - bis zur Anlegebucht. Wir unternehmen eine mehrstündige Wanderung auf altem Inkapfad über den Inselrücken bis zum Südende, wo uns das Boot wieder aufnehmen wird. Der Legende nach stiegen die ersten Inkas Mama Occlo und Manco Kapac hier aus dem Wasser und lebten auf der Insel. Die fantastischen Ausblicke, das einfache abgeschiedene Leben der Indios mit ihren Schafherden und dem Terrassenanbau sowie das Geniessen einer unbeschreiblichen Stille geben der Wanderung ihren besonderen Reiz. Ziel ist das kleine Dorf Yumani bei den alten Inkaquellen und der Inkatreppe. Rückfahrt im Boot nach Copacabana. Nochmalige Hotelübernachtung.
9. TAG: TIWANAKU - ORURO
Früh machen wir uns heute auf die Weiterreise, die uns zunächst auf dem uns schon bekannten Weg zurück Richtung La Paz bringt. Über einen Abstecher gelangen wir zur wohl berühmtesten Ausgrabungsstätte Boliviens Tiwanaku. Diese vorinkaische Hochkultur gilt als erstes Imperium im zentralen Andenraum und wird als Wiege Boliviens bezeichnet. Vorort besuchen wir ein sehr interessantes Museum sowie das grosse archäologische Areal mit Resten einstiger Tempelanlagen, den berühmten Steinstelen und dem Sonnentor, das zum Symbol der Tiwanaku-Kultur wurde. Die gesamte Anlage wird uns zeigen, dass die Tiwanaku Meister waren in der Steinbearbeitung, filigranen Steinmetzkunst, in der Bewässerung und Organisation. Ziel für unsere nächste Nacht ist die Bergarbeiterstadt Oruro, wo wir erst am Abend eintreffen werden. Hotelübernachtung.
10. TAG: ZUM BERÜHMTEN SALZSEE
Um an den grossen Salzsee im Süden des Altiplano zu gelangen, liegt eine lange, teilweise abenteuerliche Fahrt vor uns. Nach dem Ende der Asphaltstrasse passieren wir entlegene Gegenden und kommen auf der Staubpiste nur sehr langsam vorwärts, bis wir schliesslich am Horizont den Salar de Uyuni auftauchen sehen. Übernachtung im Salzhotel oder alternativ in Uyuni.
11. TAG: SALAR DE UYUNI
Der Salar de Uyuni ist mit rund 12.000 Quadratkilometern der grösste Salzsee der Welt . Diese Unendlichkeit aus Weiss, das Glitzern des Salzes, die Stille und Einsamkeit lässt sich nicht in Worte fassen - sie muss erlebt werden. Eine Rundfahrt über den Salzsee mit viel Zeit zum Verweilen an verschiedenen interessanten Orten, wie zum Beispiel auf der bekannten Isla de los Pescadores mit ihren eindrücklichen Kandelaberkakteen füllen den Tag aus. Dieser unwirkliche Fleck Erde wird uns in seinen Bann ziehen und uns gewiss unvergesslich bleiben. Nochmalige Übernachtung im Salzhotel oder alternativ in Uyuni.
12. TAG: ALTIPLANO - POTOSI
Weit sind die Wege im bolivianischen Hochland - und schlecht. Und so schütteln wir durch die wüstenhaften Ebenen, durch herrliche farbenfrohe Erosions- und Berglandschaften, passieren kleine Indiodörfer und gelangen am Abend schliesslich nach Potosí, in die legendäre Silberstadt vor dem Reichen Berg, dem Cerro Rico. Im Zentrum beziehen wir ein Hotel. Hotelübernachtung.
13. TAG: POTOSI
Wohl keine Stadt spiegelt noch heute das Drama der südamerikanischen Geschichte so wieder wie Potosí. Vom legendären Silberrausch zeugen noch die herrschaftlichen Kolonialhäuser, Kirchen und nicht zuletzt der Münzprägepalast der Stadt. Die Indios hingegen als Verlierer der Zeit sieht man noch heute in den Minen des Reichen Berges unter furchtbaren Bedingungen schuften. Wir besuchen Minenarbeiter im Cerro Rico als auch das Zentrum von Potosí. Nochmalige Hotelübernachtung.
14. TAG: POTOSI - SUCRE
Wir verlassen nun endgültig die anstrengenden Höhenlagen der Anden und erreichen um die Mittagszeit Boliviens offizielle Hauptstadt Sucre. Uns bleibt genug Zeit diesen kolonialen Juwel in seinen Gassen und Strassen sowie am Hauptplatz zu erleben. Hotelübernachtung im Zentrum von Sucre.
15. TAG: EINSAMES BOLIVIEN
Sucre hinter uns lassend gelangen wir in Gegenden Boliviens, die völlig unberührt, ursprünglich, traditionsreich und von landschaftlicher Schönheit geprägt sind. Farbenreiche Bergwüsten, Kakteen- und Strauchvegetation, einfache Gehöfte und Dörfer der Andenbewohner begleiten uns während des heutigen Tages. An einem wildromantischen Platz inmitten dieser Gegend bauen wir am Abend in angenehmer Höhenlage zum ersten Mal die Zelte auf und bereiten unsere erste Campermahlzeit zu. Zeltübernachtung.
16. TAG: SAMAIPATA
Weiter geht unser Weg einem wilden Flusslauf folgend durch Täler und Schluchten in diesem reizvollen Teil Boliviens. Wir gelangen in immer tiefere Höhenlagen, erreichen schliesslich wieder Asphaltstrasse und sind alsbald von grüner Vegetation umgeben. In der Nähe des Dorfes Samaipata campieren wir auf einem schönen Zeltplatz. Zeltübernachtung.
17. Tag: EL FUERTE DE SAMAIPATA
Gemütlich beginnen wir diesen Tag und geniessen die schöne Umgebung des Zeltplatzes in angenehmer Höhenlage. Ein Ausflug mit örtlichem Transportmittel und Fahrer führt uns zum nahegelegenen Ruinenkomplex El Fuerte de Samaipata, der als bedeutendster archäologischer Fundort Ostboliviens gilt. Seit Jahrzehnten interprätieren Forscher verschiedenster Länder und Bereiche den heiligen Fels mit seinen Rinnen, Nischen und Sitzen, und so lassen auch wir unseren Phantasien und Vorstellungen freien Lauf. Nicht zuletzt ist die Naturszenerie um Samaipata sehr reizvoll und beeindruckend. Im Anschluss besuchen wir einen Platz mit natürlichen Wasserbecken, die zu einem erfrischenden Bad einladen. Nochmalige Zeltübernachtung.
18. Tag: AMBORO-NATIONALPARK - SANTA CRUZ
Nach kurzer Fahrtstrecke sind wir am Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung im Gebiet des Amboro-Nationalparks angelangt. Die grün überwucherten roten Sandsteinberge geben der Landschaft ihre atemberaubende eigenwillige Schönheit, die wir ein einem abwechslungsreichen, abenteuerlichen Fussmarsch erkunden. Anschliessende Weiterfahrt nach Santa Cruz de la Sierra und Vorbereitung für die kommenden Tage im Pantanál. Hotelübernachtung.
19. TAG: SANTA CRUZ - EINREISE NACH BRASILIEN - CORUMBA
Am Vormittag Besuch des Stadtkerns von Santa Cruz. Inlandflug von Santa Cruz nach Puerto Suarez. Einreise nach Brasilien, Transfer nach Corumbá (Grenzformalitäten). Hotelübernachtung.
20. TAG: PANTANAL
Vier Tage nehmen wir uns Zeit fürs Pantanál, ein Tierparadies einmaliger Art auf unserem Planeten! Mit örtlichen Führern dringen wir mit deren offenen Jeeps ins Herz des 230.000 Quadratkilometer grossen Schwemmlandes ein. Auf Komfort wird gerne verzichtet für das unvergessliche Erleben der sagenhaften Flora und Fauna. Auch im Pantanál nutzen wir die günstigen Tageszeiten für Exkursionen und Tierbeobachtungen, geniessen vor allem die Morgen- und Abendstunden. Durchzogen von Flüssen und Flüsschen, Teichen, Tümpeln und Seen bietet das Pantanál beste Lebensbedingungen für eine den Menschen in Bann ziehende Tier- und Vogelwelt: Ibisse, Bussarde, Reiher, Störche, Papageien, Tukane, Kolibris, Löffler, Affen, Kaimane, Wasserschweine, Anakondas, Schildkröten, Eidechsen, Gürteltiere, Ameisenbären, Jaguare, Faultiere u.s.w. Die Piranhas in den Gewässern laden zum Angeln ein. Der unbeschreiblich intensive Kontakt zur Natur, der Wechsel von Stille und Tiergeräuschen wird uns fesseln, lässt uns das Pantanál als unvergessliche Erinnerung mit auf den Weg nehmen. Zeltübernachtung. (Auf Wunsch kann in Hängematten übernachtet werden.)
21. TAG:
PANTANAL
Naturparadies Pantanál. Zeltübernachtung. (Auf Wunsch kann in Hängematten übernachtet werden.)
22. TAG: PANTANAL
Naturparadies Pantanál. Zeltübernachtung. (Auf Wunsch kann in Hängematten übernachtet werden.)
23. TAG: PANTANAL
Naturparadies Pantanál. Gegen Abend erreichen wir das kleine Städtchen Miranda, wo wir ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung
24. TAG: BOOTSFAHRT RIO SALOBRA
Am heutigen Tag möchten wir die einzigartige Flusslandschaft des südlichen Pantanál-Gebietes per Boot erkunden. Unweit von Miranda warten typische motorisierte Fischerboote, und Einheimische werden uns bei dem mehrstündigen Bootsausflug begleiten. Zuerst bewegen wir uns auf dem Rio Miranda flussaufwärts, um dann jedoch bei der Mündung in den klaren wildromantischen Flusslauf des Rio Salobra einzubiegen. Die Vegetation am Uferrand, die Vogelbeobachtungsmöglichkeiten, die Naturgeräusche sowie die Abgeschiedenheit dieser Wasserlandschaft werden uns zutiefst beeindrucken und unsere Pantanál-Erlebnisse um einen weiteren Blickwinkel bereichern. Nach Rückkehr zum Ausgangspunkt schliesst ein typisches Pantaneiro-Fischgericht unseren heutigen Bootsausflug ab. Nochmalige Hotelübernachtung in Miranda, wo wir heute Abend unseren KONDOR-Bus wieder treffen! Nochmalige Hotelübernachtung
25. TAG: BONITO - JARDIM
Im eigenen Reisefahrzeug setzen wir die Fahrt durch hübsche hügelige Cerrado-Landschaft fort. Wir erreichen das expandierende nette brasilianische Urlaubsstädtchen Bonito, wo wir einen ausgiebigen Erkundungsstopp einlegen. Weiterfahrt Richtung Süden über Jardím zu unserem ruhig gelegenen Campingplatz, wo im nahen Flusslauf gebadet werden kann. Zeltübernachtung.
26. TAG: RIO DA PRATA
Die Städtchen Bonito und Jardím sind berühmt wegen ihrer schönen Umgebung mit landschaftlichen Leckerbissen und vielen Möglichkeiten attraktiver Aktivitäten. Als einer der besten Ausflüge gilt das Schnorcheln am Oberlauf des Rio da Prata. Unweit unseres Campingplatzes erreichen wir das Fazenda-Gelände, wo wir mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet werden (Neoprenanzug und schuhe, Taucherbrille und Schnorchel). Nach sorgfältiger Einführung geht es per offenem örtlichen Jeep und zu Fuss durch ursprünglichen Cerrado-Wald zum Ausgangspunkt der Schnorcheltour. Im basinähnlichen Quellbereich Olho da Agua gewöhnen wir uns an das Schnorchelequipment, bevor wir uns anschliessend den Wasserlauf des kristallklaren Rio Olho da Agua und später Rio da Prata abwärts treiben lassen. Durch das nunmehr schon etliche Jahre bestehende Angelverbot in der Region sind die Gewässer reich an verschiedensten Fischarten, und inmitten der Flora und Fauna fühlt man sich wie in einem Naturaquarium. Der Wasserausflug ist für Jeden machbar und gewiss ein aussergewöhnliches Erlebnis! Am Nachmittag besuchen wir noch einen Platz mit besten Vogelbeobachtungsmöglichkeiten. Nochmalige Zeltübernachtung.
27. TAG: JARDIM - DOURADOS
Vorbei an grossen Rinderfazendas führt uns die Route durch Bestände des Cerrado-Waldes Richtung Süden. Nachmittags erreichen wir Dourados, wo wir Zwischenstation für die Nacht machen. Hotelübernachtung.
28. TAG: DOURADOS - FOZ DO IGUACU
Weiterfahrt durch den Bundesstaat Mato Grosso do Sul und Überquerung des mächtigen Rio Paraná mittels einer gewaltigen Brücke in den gleichnamigen Bundesstaat Paraná. Fahrt durch hügeliges Land vorbei an Rinderweiden, Maniok- und Maisfeldern durch ein Gebiet, in dem uns überwiegend weisse Gesichter auffallen werden. Südbrasilien ist vielerorts von deutschen Auswanderern besiedelt. Hotelübernachtung.
29. TAG: ITAIPU - IGUACU-WASSERFÄLLE
Nicht weit vom Naturwunder der Iguacú-Wasserfälle entfernt erbauten die beiden Staaten Brasilien und Paraguay das sogenannte Wunderwerk Itaipú. Itaipú - Singender Stein in der Guaraní-Sprache - ist eines der grössten Wasserkraftwerke unserer Tage und wird vom siebtgrössten Fluss der Erde, dem Paraná, gespeist. In einer sehr interessanten Führung wird uns der gigantische Bauaufwand sowie die gewaltige Grösse von Itaipú bewusst.
Nach der Führung besichtigen wir das Dreiländereck auf brasilianischer Seite und verbringen den restlichen Tag bei den Wasserfällen im brasilianischen Teil des Nationalparks von Iguacú. (Möglichkeit zum Helikopterflug - nicht im Reisepreis inbegriffen). Nochmalige Hotelübernachtung.
30. TAG: IGUACU-WASSERFÄLLE
Morgens Fahrt über die Grenze in den argentinischen Teil des Iguacú-Nationalparks. Iguacú ist ein Wort aus der Guaraní-Sprache und heisst Grosses Wasser - wahrlich der richtige Name für die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Diese liegen eingebettet in sagenhafte Dschungellandschaft und bilden die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Die Natur legte das Wasserspektakel im Halbkreis mit einer Gesamtbreite von 2.700 Metern an. Es ist ein phantastischer Anblick, wenn die Wassermassen schäumend und spritzend bis 72 Meter in die Tiefe donnern. Zusätzlich zaubert das Sonnenlicht herrliche Regenbogen in die Gischt, und staunend versucht der Betrachter dieses wunderschöne Panorama aufzunehmen. Doch nicht nur die Wasserfälle - die ganze Umgebung mit ihrer reichen Flora und Fauna ist faszinierend. Ausgiebig werden wir das Naturschutzgebiet erforschen. Abends Rückfahrt nach Foz do Iguacú. Nochmalige Hotelübernachtung.
31. TAG: FOZ DO IGUACU - VILA VELHA
Frühzeitig brechen wir auf zu einem langen Fahrtag. Brasilien ist riesengross und hat viele Gesichter, heute erleben wir einen Teil des fortschrittlichen Handelsdreiecks im Süden des Landes. Abends Ankunft im Ponta Grossa, wo wir in einem Hotel übernachten. Hotelübernachtung.
32. TAG: VILA VELHA - CURITIBA
Den gesamten Vormittag verbringen wir im Naturschutzgebiet Vila Velha, wo Wind und Regen das uralte Gestein des Brasilianischen Schildes erodiert und ausgewaschen haben, so dass skurile phantastische Formationen entstanden sind. Am Nachmittag reisen wir weiter in Richtung Osten und gelangen in die Hauptstadt des Bundesstaates Paraná - Curitiba, die als Umwelt-Hauptstadt Brasiliens schon etliche Preise erhalten hat. Hotelübernachtung.
33. TAG: ZUGFAHRT ÜBER DIE SERRA DO MAR
Die Stadt Curitiba liegt knapp 100 Kilometer westlich und gut 900 Höhenmeter über der Atlantikküste. Dazwischen liegt die dicht bewaldete Küstenkordillere der Serra do Mar, die auch auf der bereits 1885 fertig gestellten brasilianischen Schmalspurbahn überwunden werden kann. Die Strecke gilt nicht nur bei Eisenbahnfreunden als spektakulär, denn der gewaltige Höhenunterschied wurde mit Hilfe von 67 Brücken und 13 Tunnels bewältigt! Das bauliche Meisterwerk entlang der steilen Abhänge eröffnet dem Zugreisenden atemberaubende Ausblicke in tief eingeschnittene Täler, die von üppig wucherndem tropischen Küstennebelwald - der Mata Atlantica überzogen sind. Je nach Fahrplan endet dieses Zugerlebnis in Morretes oder Paranaguá. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zu unserem Campingplatz an der Atlantikküste, wo wir ein letztes Mal die Zelte aufschlagen. Zeltübernachtung.
34. TAG: WANDERUNG ÜBER DIE ILHA DO MEL
Der Küste vorgelagert breiten sich verschiedene grün bewachsene Inseln im Meer aus. Die Ilha do Mel ist zum Grossteil Naturschutzgebiet, und wir erreichen sie mit dem regulären örtlichen Bootsservice. Eine mehrstündige Wanderung lässt uns die verschiedenen Gesichter der Insel erleben; so zum Beispiel zerklüftete Felsabbrüche, lange Sandstrände, kleine idyllische Siedlungen, Hügel und Berge von atlantischem Regenwald bedeckt. Die Ausblicke sind oft traumhaft schön und erinnern gar an Karibikstimmungen. Rückfahrt ist am Spätnachmittag, und wir beziehen in der alten Hafenstadt Paranaguá ein schönes Hotel. Abschlussabend. Hotelübernachtung.
35. TAG: SERRA DO MAR - CURITIBA - ABFLUG
Wir verlassen Paranaguá und erklimmen alsbald wieder die Küstenkordillere, die hier wegen ihres riesigen Primärwaldbestandes als Serra do Mar unter Naturschutz steht. Tatsächlich ist die Pflanzenpracht überwältigend, und der Blick zurück über all dies Grün bis zum Meer beeindruckt. Mit diesen letzten Eindrücken unserer Reise von Ozean zu Ozean erreichen wir schliesslich den Flughafen von Curitiba. Abflug nach Sao Paulo und Weiterflug nach Deutschland.
36. TAG: ANKUNFT
in Deutschland
Achtung neu:
Ab sofort ist zur Einreise nach Bolivien eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben!
Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt und dem Tropeninstitut.
Weitere Informationen
finden Sie unter: www.crm.de/beratungsstellen/index.asp.
Im
Reisepreis enthaltene Leistungen:
- Langstreckenflug Frankfurt - Santiago de Chile/ Sao Paulo - Frankfurt mit einer Linienfluggesellschaft in Economy-Class
- Inlandflug Santiago de Chile - Arica
- Inlandsflug Curitiba - Sao Paulo
- Inlandflug Santa Cruz - Puerto Suarez
- Anschlussflüge ab/bis Deutschland, Österreich und Schweiz nach Verfügbarkeit, evtl. gegen Aufpreis
- 24 Hotelübernachtungen
- 9 Zeltübernachtungen (Kuppelzelte / hohe Qualität - viel Platz)
- Volle, sehr hochwertige Essensverpflegung (Restaurant und Campingküche)
- Getränke im Wert von EUR 85.- pro Person
- Sämtliche Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm
- Alle Transfers und Überlandfahrten
- Bedienungstrinkgelder in Restaurants
- 1-Jahres-Reiseschutzpaket (siehe unten)
- Sämtliche Flughafen- und Sicherheitsgebühren
- Reiseliteratur
- Speziell qualifizierte, erfahrene Reiseleitung (deutsches Reiseleiter-Ehepaar)
- Örtliche Führer
- Komplette, gepflegte Zeltausrüstung außer Schlafsack
- Jährlich TÜV-geprüfter Reise-LKW
- Wertgutschein EUR 25,- pro Person für unsere Reise-Bodega
Nicht
enthalten:
- Getränke
- vor Ort anfallende Ausreisesteuern
- Trinkgelder
- Einzelzimmer-/zeltzuschläge: siehe unten
Preise:
- Reisedauer: 36 Tage - Preis 4950 EUR, Einzelzimmer-/zeltzuschlag: 470 EUR - Reiseroute Arica bis Curitiba
- Reisedauer: 30 Tage - Preis 4700 EUR, Einzelzimmer-/zeltzuschlag:430 EUR - Reiseroute La Paz bis Iguazu
- Reisedauer: 20 Tage - Preis 4150 EUR, Einzelzimmer-/zeltzuschlag: 380 EUR - Reiseroute Arica bis Santa Cruz
- Reisedauer: 19 Tage - Preis 4100 EUR, Einzelzimmer-/zeltzuschlag: 300 EUR - Reiseroute Corumba bis Curitiba
- Termine 2010 unter Vorbehalt
Teilnehmerzahl:
- Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
- Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen
Hinweis:
Neu im Reisepreis enthalten seit 2007: 1-Jahres-Reiseschutzpaket mit Auslandsreise-Krankenversicherung, Auslandsreise-Unfallversicherung, Reise-Rücktritts-/Abbruchkosten-Versicherung, Auslandsreise-Rückholkosten-Versicherung, Inlandsreise-Rückholkosten-Versicherung, Reisegepäckversicherung, Auslandsreise-Beistandsleistungen sowie Notruf- und Servicezentrale






