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23, 25 oder 28 Tage Bolivien/Chile/Argentinien Erlebnisreise: In die Welt der Anden

Talampaya Panoramic
Pared natural de 150 metros
Pared natural de 150 metros
Petroglifo, Talampaya
Petroglifo, Talampaya 2
Algarrobo, detalle

Reiseanbieter: Abenteuerteam-Bolivien (Abenteuerteam.com)

Erfahrung: seit mehr als 13 Jahren Erfahrung in Bolivien

Reisedauer: 23, 25 oder 28 Reisetage

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen

Bewertung: 99,7 %

Reiseberatung Tel.: (+49) 040/ 3 06 98 84 36 (Bolivien-Reisen)  


Die aktuellen Termine und Preise finden Sie auf www.abenteuerteam.com!

IN DIE WELT DER ANDEN 

Nordwestargentinien, der extreme Norden Chiles und das Hochland Boliviens überraschen durch ihre Vielfalt an landschaftlichen Leckerbissen in etlichen noch weitgehend unbekannten Gebieten. In die Welt der Anden reisen wir in Höhenlagen vom Meeresspiegel bis hoch hinauf auf 4700 Meter, erklettern dabei Bergflanken und Wüstenhänge, lernen Küstenwüste und Salzkordillere der Atacama, West- und Ostkordillere, die imposante Königskordillere vor La Paz, das Hochland der Puna und eine Vielfalt von Längs- und Quertälern entlang des gewaltigen Andengebirges kennen. Kakteen- und Wüstenliebhaber kommen ebenso auf ihre Kosten wie Kulturinteressierte, da diese Reiseroute weite endlose Landschaften verknüpft mit alten  Kulturstätten sowie kleinen Dörfern und quirligen Städten. 

Nirgendwo sonst breitet der südamerikanische Kontinent seine mineralischen Schätze so offen aus, lässt die extreme  Trockenheit Formen und Farben entstehen, die uns oft an Mondlandschaften  erinnern. Wohlgeformte Vulkankegel, bizarre Felsformationen, sanfte Wüstenhänge, tiefe Schluchten und Erosionsgebilde, mit ewigem Eis bedeckte Bergriesen - die Farbenreise fasziniert durch die Schattierungen und Töne der gesamten Farbpalette, die unsere Erde zu bieten hat. Licht - Schatten - Farben -  ein Eldorado für Fotografen besonders im Morgen- und Nachmittagslicht. Das sehr trockene Klima macht die Campingnächte unkompliziert, und so ist diese Tour an alle Zelt-Unerfahrene eine Einladung diese Reiseart  für sich neu zu entdecken. 

Eine Reise für Anden-Fans und Kakteenliebhaber! 

Die wichtigsten Höhepunkte und Aktivitäten
-
 Einzigartige Andenüberquerungen auf abenteuerlichen Serpentinenstraßen
- Ausblicke auf den höchsten Berg Amerikas, den 6969 Meter hochen Aconcagua
- Exkursionen durchs argentinische, chilenische und boliviansiche Valle de la Luna, drei ganz unterschiedliche Mondtäler mit faszinierenden Fels- und Sandsteinformationen
- Jeep- und Wandererkundungen im Talampaya-Nationalpark, Schluchtenenge "Los Cajones" und "Verlorene Stadt"
- Grandiose Kakteenlandschaft der Calchaqui-Täler
- Quilmes - die imposante vorinkaische Ruinenanlage
- Tag in Salta - La Linda, der schönen Kolonialstadt Argentiniens
- Salar Grande - riesiger Salzsee auf 3500 Metern Höhe, Besuch einer Salzkooperative
- Tierbeobachtungen: Flamingos, Kondore, Lamas, Alpacas, Vicunas, Vizcachas u.s.w.
- El Tatio - das höchstgelegene Geysirfeld der Erde auf 4150 Meter Höhe; Baden in Thermalbecken vor Vulkankegeln
- Durchquerung der Atacamawüste mit Salzpfannen, uralten Steinzeichnungen, bis zu 1000 Meter tiefen Schluchten und verlassenen Geisterstädten
- Lauca-Nationalpark mit seiner überwältigenden Tierwelt und einem der höchstgelegenen Seen der Welt, dem Lago Chungara
- Sajama-Nationalpark in Bolivien mit dem höchsten Berg des Andenstaates
- La Paz: Andenhauptstadt mit einmaliger Lage und Besuch des Hexenmarktes

 

Detailbeschreibung:

 

1. Tag: Abflug

von Deutschland mit einer Linienmaschine 

2. Tag: Ankunft

in Santiago de Chile . Empfang und Transfer in ein Hotel. Am Nachmittag besuchen wir das Künstlerviertel Pueblo Artesanal Los Dominicos, in dem Kunsthandwerk aus ganz Chile angeboten wird.  Hotelübernachtung. 

3. Tag: Santiago

Wir besichtigen die Sechs-Millionen-Stadt Santiago de Chile . Im Zentrum der Metropole besuchen wir die Iglesia San Francisco, den Präsidentenpalast Palacio de la Moneda, die belebte Plaza de Armas sowie den geschichtsträchtigen Hügel Santa Lucia. Eine Stadtrundfahrt führt uns entlang des Rio Mapocho vorbei an Parkanlagen, dem Kunstmuseum, historischen Bahnhöfen zum Hipodromo - Santiagos Pferderennbahn aus der Zeit der Jahrhundertwende. Rückfahrt zum Hotel.  Nochmalige Hotelübernachtung. 

4. Tag: Santiago - Grenze nach Argentinien - Uspallata

In nordöstlicher Richtung verlassen wir Chiles Hauptstadt und erklimmen zum erstenmal das Andengebirge. Steile Haarnadelkurven erklettern den 3214 Meter hohen Paso de Bermejo, wobei sich grandiose Ausblicke auf mächtige Felsmassive und schneebedeckte Gipfel auftun. Oben überqueren wir die Grenze nach Argentinien (Grenzformalitäten) und werden bei Klarsicht sogleich mit dem Anblick Südamerikas höchsten Bergs, des 6969 Meter hohen Aconcagua begrüßt. Zu Fuß nähern wir uns dem Berg ein Stück weit. Erkundungen an der Puente del Inca, die durch mineralische Ablagerungen des darunter sprudelnden Thermalwassers bunt gefärbt wurde. Wir durchfahren ein eindrucksvolles Felsental Richtung Uspallata, wo wir die Nacht verbringen. Hotelübernachtung. 

5. Tag: Mendoza

Weiterfahrt entlang der Andenkordillere zum 3000 Meter hoch gelegenen Cruz del Paramillo und von da an abwärts in die Sierra de Paramillos mit phantastischen Ausblicken. Besuch des imposanten San-Martin-Denkmals und Zeit für Streifzüge durch die schattigen Avenidas der sehr modernen Stadt. Hotelübernachtung.

6. Tag: San Juan - San Agustin

Unsere Reiseroute führt von nun an nordwärts durch weites, trockenes Wüstenland, welches uns alsbald die unermessliche Grösse Argentiniens bewusst macht. Nach 177 Kilometern erreichen wir San Juan , danach Weiterfahrt durch Wüsteneinsamkeit bis zur Heiligenstätte Difunta Correa. Dort können wir inmitten dieser verlassenen Steinwüste die seltsame Mischung aus südamerikanischem Volksglauben und überbrachtem Katholizismus bestaunen. Gegen Abend treffen wir in San Agustin - einem Oasenstädtchen im fruchtbaren Valle Fertil - ein, wo wir auf einem Campingplatz zum ersten Mal unsere Zelte aufschlagen und die erste Campermahlzeit zu uns nehmen. Zeltübernachtung. 

7. Tag: San Agustin del Valle Fertil

Den heutigen Tag verbringen wir in der reizvollen Umgebung von San Agustin del Valle Fertil. Eine Wanderung in die sieben Kilometer entfernte Siedlung La Majadita führt uns durch ein hübsches Fels- und Bergtal, in dem die typischen Algarobo- und Quebrachobäume sowie eine Vielzahl von Kandelaber- und Feigenkakteen wachsen. In der Morgenstimmung können wir eventuell Vögel beobachten - so z. B. Reiher, Papageien, Eulen, und La Majadita zeigt uns das einfache Campoleben der Gauchos mit ihren Familien. Am Spätnachmittag lädt ein Rundweg um die nahe Lagune Dique San Agustin ein, wiederum mit Vogelbeobachtungsmöglichkeiten. Nochmalige Zeltübernachtung. 

8. Tag: Valle de la Luna - Ischigualasto

Frühzeitig brechen wir auf ins geheimnisvolle Valle de la Luna , Tal des Mondes. Anhand von Steinabdrücken und Knochen stellten Wissenschaftler fest, dass in dieser Wüste während der Zeit vor 225-180 Millionen Jahren eine Fülle von Pflanzen und Tieren existierten. 63 verschiedene Tiere - darunter etliche Saurier - sind bestimmt worden. Auch der am weitesten zurückdatierte, also sozusagen der  älteste Saurier der Welt wurde in Ischigualasto gefunden. Ausgiebige Erkundung des Mondtals per Auto und zu Fuss. Anschliessende Weiterfahrt an den Rand des Talampaya-Cañons , wo wir unser Zeltlager aufschlagen. Zeltübernachtung. 

9. Tag: Talampaya-Nationalpark

Für das vom Staat geschützte Naturgebiet um den sagenhaften Talampaya-Canon nehmen wir uns zwei volle Tage Zeit, wobei uns heute ein Jeep- und Wanderausflug ein äußerst beeindruckendes Gebiet des Talampaya enthüllt. Die rotgefärbten, bis zu knapp 200 Meter senkrecht aufsteigenden Felswände beherbergen wahre Geheimnisse präkolumbianischer Kulturen, die vielerorts Petroglyphen ins Gestein ritzten. Ebenso faszinierend sind Flora und Fauna in dieser  roten Schlucht, so befindet sich z.B. eine große Ansammlung von Kondorbrutstätten innerhalb des Talampaya-Canons.

Morgens unternehmen wir eine eindrucksvolle Wanderung durch diese bizarre Landschaft und am Nachmittag bringen uns offene örtliche Jeeps mit einheimischen Fahrern ins Herz dieser einzigartigen Schlucht. Nochmalige Zeltübernachtung. 

10. Tag: Talampaya-Nationalpark

Nachdem wir unser Zeltlager abgebaut haben, erreichen wir nach kurzer Fahrt mit dem KONDOR-Bus den Ausgangspunkt für unsere heutige Aktivität. Wiederum bringen uns von dort einheimische Jeeps zur sogenannten Ciudad Perdida, eine grandiose Landschaft innerhalb des Nationalparks. Eine mehrstündige Wanderung lässt uns das Geheimnis der Verlorenen Stadt endecken und die grandiosen Sandsteinformationen prägen sich tief in unser Gedächtnis ein.  Am Nachmittag Fahrt nach La Rioja , wo wir ein Hotel beziehen.   Hotelübernachtung. 

11. Tag: Tafi del Valle

Fahrt von La Rioja durch fruchtbares Gebiet bis Catamarca. Hinter Catamarca schrauben wir uns über einen kleineren Pass des Vorandengebirges. Weite schöne Ausblicke tun sich auf, und mit etwas Glück erspähen wir Kolibris oder Schwärme grüner Papageien. Ein breites Tal nimmt uns auf, und nachmittags geht es in aufregender Serpentinenfahrt durch subtropischen, sattgrün wuchernden Bergurwald. Schliesslich erreichen wir das auf 2000 Meter Höhe sich ausbreitende Tal Tafi del Valle. Es gilt als Tal präkolumbianischer Kulturen, die einst diese Gegend bevölkerten. Im Ort Tafi del Valle quartieren wir uns in einem Hotel ein.  Hotelübernachtung. 

12. Tag: Quilmes - Cafayate

Weiterfahrt durch eindrucksvolle, mit mächtigen Kandelaberkakteen bestandene Berglandschaft nach Quilmes, wo wir inmitten einer von Riesenkakteen gespickten Bergwelt die Ruinen einer einstigen Indianersiedlung zu Fuss erkunden können. Interessant ist auch der Besuch des Kulturzentrums Casa de Piedra des argentinischen Kunsthandwerkers Hector Cruz, in dem hervorragende Wandbehänge, Töpferwaren und Skulpturen angeboten werden. Gegen Nachmittag erreichen wir Cafayate, das für die Argentinier wegen seines angenehmen Klimas und der guten Weine ein beliebter Urlaubsort geworden ist. Besichtigung einer grossen, modernen Weinkellerei Cafayates. Unweit von Cafayate bauen wir in grandioser Landschaft unser Zeltlager auf. Zeltübernachtung. 

13. Tag: Calchaqui-Tal - Salta

Zeit für kleine Wanderungen in die herrliche Umgebung unseres Zeltplatzes. Die anschliessende Weiterfahrt durch das Calchaqui-Tal bringt uns noch tiefer in die atemberaubende Schlucht Quebrada de las Conchas, in der unterschiedlichste Farben und Formen uns nach jeder Wegbiegung von neuem begeistern werden. Stopps für kleine Wanderungen, Farbenspiel der Felsformationen im Sonnenlicht. Fruchtbare Landschaft hinter uns lassend erreichen wir schliesslich Argentiniens Kolonialstadt Salta. Hotelübernachtung. 

14. Tag: Salta

Ein Tag in der sehr schönen Kolonialstadt Salta! Besuchenswert sind die reich verzierten Kirchen, gepflegte alte Gebäude, die Markthalle mit ihrem Obst- und Gemüseangebot. Vom Hügel San Bernardo bietet sich ein weiter Ausblick über Salta und Umgebung. Abends besteht die Möglichkeit eine argentinische Peña mit ihren typischen Gesangs- und Tanzdarbietungen zu besuchen. Nochmalige Hotelübernachtung. 

15. Tag: Quebrada de Humahuaca - Purmamarca

Nach dem Frühstück verlassen wir Salta in Richtung Norden.

Später gelangen wir nach und nach ins Gebiet der Coya-Indigenas, die sich vielerorts ihre Lebensweisen und Traditionen erhalten haben. Wir durchfahren die landschaftlich äußerst reizvolle Quebrada de Humahuaca, in der die von den Coyas bestellten Felder den farbenprächtigen Felswänden einen grünen Kontrast bieten. Im Dorf Humahuaca durchstreifen wir die engen Gassen zwischen den einfachen Adobehäusern, begegnen den Coyas auf dem hübschen Kirchplatz und ihrem kleinen Markt. Im Ort Purmamarca vor dem Siebenfarbenberg beziehen wir eine stilvolle Unterkunft. Hotelübernachtung. 

16. Tag: Tilcara

Nach dem Frühstück fahren wir ein kurzes Stück ins nahe gelegene Städtchen Tilcara, wo unsere heutige Aktivität beginnt.

Wir unternehmen eine Tageswanderung in die Bergwelt der Humahuaca-Schlucht zu einer nicht freigelegten Wohn- und Festungsanlage einer alten Kultur. Ein schmaler Pfad führt uns meist bergauf, und alsbald tun sich äußerst schöne Ausblicke zurück in die bizarre Quebrada de Humahuaca auf. Später breitet sich das Hochtal von Alfarcito aus, und unser Mittagsrastplatz liegt inmitten grandioser Bergwelt. Bromelien und riesige Kandelaberkakteen bestimmen das Landschaftsbild des heutigen Wandertages. Rückkehr nach Purmamarca. Nochmalige Hotelübernachtung.

17. Tag: Salar Grande -San Pedro de Atacama

Die erneute Andenüberquerung nach Chile steht bevor! Vor Verlassen des Tales besuchen wir das malerische Dorf Purmamarca vor dem Siebenfarbenberg. Auf schmaler Serpentinenpiste erklettern wir anschließend das Gebirge und erreichen so die auf 3.500 Meter Höhe gelegene Bergwüste, die sogenannte Puna. Hier oben breitet sich der riesige Salzsee Salar Grande aus - eine Unendlichkeit aus Weiß, die uns auf einen anderen Planeten zu verzaubern scheint. Wir besuchen dort eine Salzgewinnungskooperative, wo mit primitiven Mitteln das begehrte Gut gewonnen wird. Grandiose Hochandenlandschaft begleitet unseren Weg nach Chile, wo wir nach einem ereignisreichen Tag in dem romantischen Wüstendorf San Pedro de Atacama eintreffen. Hotelübernachtung. 

18. Tag: San Pedro de Atacama - Mondtal

Erholungstag im ruhigen Oasenstädtchen San Pedro de Atacama . Wie sich die Entwicklungsgeschichte der Bewohner des Ortes zusammenfügt, erfahren wir im ausgezeichneten Archäologischen Museum, welches auf der Sammlung des Jesuitenpaters Gustavo Le Paige beruht. Der Ausflug unter warmem Abendsonnenlicht ins faszinierende Mondtal mit seinen Sanddünen, Gipskristallen und Salzformationen bietet gewiss den Tageshöhepunkt, das Erleben des Sonnenuntergangs dort schliesst unseren Tag ab.  Nochmalige Hotelübernachtung. 

19. Tag: El Tatio - Salar de Atacama

Ganz früh schon brechen wir mit einer örtlichen Agentur und deren Fahrzeug zur abenteuerlichen Exkursion zum höchstgelegenen Geysirfeld der Erde - El Tatio - auf. In 4.150 Meter Höhe entlädt sich vor imposanter Bergkulisse der Boden mit aufsteigenden Dampfsäulen und sprudelnden Heißwasserquellen. Dies atemberaubende Naturschauspiel wird schließlich von der Morgensonne wieder beendet, und unseren Aufenthalt schließt ein Thermalbad inmitten des Geysirfeldes ab. Vorbei an schneebedeckten Vulkanen geht es auf holpriger Piste zurück nach San Pedro de Atacama.  Am Spätnachmittag besuchen wir den imposanten Salar de Atacama, welcher sicherlich einen absoluten Höhepunkt in dieser Region Chiles darstellt. Auf dem Salzsee erleben wir den Sonnenuntergang. Nochmalige Hotelübernachtung. 

20. Tag: Lasana - Chiu Chiu - Chuquicamata - Mine

Am Morgen verlassen wir das Oasenstädtchen San Pedro de Atacama in Richtung Calama. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher nach Lasana, Chiles beindruckende Festungsanlage aus der Atacamenakultur. Sie liegt eingebettet in einem Flußtal vor schöner Vulkankulisse.

Nach dem Besuch des naheliegenden kleinen Oasendörfchens Chiu Chiu mit seiner sehr schönen alten Indiokirche aus Adobe und Kakteenholz erreichen wir nach der Mittagspause Chuquicamata. Die Arbeiterstadt bei Calama beherbergt die weltgrößte offene Tagebaukupfermine. Innerhalb einer organisierten Führung lernen wir das Minengelände mit seinem kilometerbreiten Loch kennen, aus dem gewaltige Lastenfahrzeuge die kupferhaltige Erde hochschaffen. Übernachtung in Calama. Hotelübernachtung. 

21. Tag: Atacamawüste - Salar de Pintados

Unsere Fahrt auf der weltbekannten Panamerikana führt uns Richtung Norden mitten durch die Atacamawüste - eine der trockensten Wüsten der Erde! Unterwegs begegnen wir immer wieder Zeugen präkolumbianischer Kulturen, die an Berghängen bildhafte Gestaltungen - Geoglifos - hinterlassen haben. Schliesslich erreichen wir den Salar de Pintados, eine riesige erdfarbene Salzpfanne. In dieser Gegend regnet es 100 bis 150 Jahre lang keinen Tropfen, man kann dort ein ganzes Menschenleben ohne Regen verbringen! Erstaunlich deshalb die vielen Tamarugal-Wüstenbäume , die lediglich vom Grundwasser existieren. Inmitten dieses seltsamen Wüstenwaldes schlagen wir ein letztes Mal unsere Zelte auf.   Zeltübernachtung. 

22. Tag: Salpeter-Geisterstädte - Arica

Wir gehen auf Spurensuche in zwei verlassenen Salpeterstädten: Oficina Salitrera Humberstone sowie Oficina Salitrera Santa Laura sind nur zwei von ca. 90 ehemaligen chilenischen Städten, die während ihrer Blüte im  Goldenen Zeitalter des Salpeters insgesamt rund 10.000 Einwohner zählten. Nach Zusammenbruch des Salpeterhandels wurden die Siedlungen verlassen, und die verrostenden Maschinen, die Wohnhäuser und Plätze mit herumliegendem Arbeitsgerät sind zu Geisterstädten in der Wüste geworden. Auf der Weiterfahrt Richtung Norden ist die Wüste mehrere Male von beeindruckenden Schluchten eingeschnitten, auf deren Grund sich grüne Flussoasen ausbreiten. Gegen Abend Ankunft in Arica - der nördlichsten Stadt Chiles.  Hotelübernachtung. 

23. Tag: Lluta-Tal - Putre

Vormittags besuchen wir das archäologische Museum sowie den geschichtsträchtigen  Morro von Arica und starten anschliessend unsere Fahrt nach Putre. Beginnend auf Meereshöhe erklimmen wir ein letztes Mal die Anden in einer sagenhaften Fahrt, die uns vom grünen Valle de Lluta über riesige Sandhänge ständig nach oben in die Gebirgswelt des  Kreuzes Südamerikas bringt. Nach der Wüste des Tals erstaunt die Vielfalt der Hochlandvegetation, und die zum Teil schneebedeckten Gipfel am Horizont lassen das morgige Panorama erahnen. Am Nachmittag eröffnet sich der Blick auf unser Tagesziel Putre. In 3500 Metern Höhe liegt der Ort landschaftlich grossartig unterhalb des Nevado de Putre (5.825 m).  Hotelübernachtung. 

24. Tag: Putre - La Paz

Unsere heutige Fahrt in die bolivianische Metropole La Paz ist bestückt mit vielen Naturschönheiten der Anden. Zunächst passieren wir den einzigartigen Lauca-Nationalpark mit den berühmten Doppelvulkanen Parinacota-Pomerape , wobei der höchstgelegene Andensee Lago Chungara zu einem perfekten Andenpanorama beiträgt. Wir können Lamas, Alpacas, Vicuñas, Vizcachas und jede Menge Wasservögel beobachten. Nach der Grenze (Grenzformalitäten) setzt sich die Szenerie im Sajama-Nationalpark fort. Der höchste Berg Boliviens imponiert mit seinen 6550 Metern, welche in einem dicken Eispanzer gipfeln. In seiner Nähe finden sich ursprüngliche Dörfer, fotogene Kirchen sowie alte Begräbnistürme. Grandiose Urlandschaft begleitet unseren Weg Richtung La Paz, wo wir schliesslich am Abend in der Nähe des Mondtales ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung. 

25/26. Tag: Andenhauptstadt La Paz

La Paz ist in vieler Hinsicht eine ungewöhnliche Stadt. Als höchste Metropole der Welt weist sie mit rund 1000 Metern den grössten Höhenunterschied einer Siedlung auf, und sie besitzt den höchtsgelegenen Zivilflughafen der Erde! Bolivien ist das Land Südamerikas mit der prozentual höchsten indigenen Bevölkerung, La Paz trotz allem Grossstadtcharakter eine Stadt der Indigenas. Heute tauchen wir ein in das Getümmel und Gewusel dieser Stadt, die wohl als einzigartig bezeichnet werden kann, und wir lassen uns mitreissen vom Leben in den Strassen der  Stadt des Friedens. Dabei besuchen wir den Prado - die Lebensader von La Paz -, die Plaza Murillo, die Kirche San Francisco und den sich täglich in den Gassen ausbreitenden riesengrossen Indiomarkt. Hier wird alles nur Erdenkliche verkauft: Lebens-mittel aller Art, Kokablätter, Wolle, Farben, Kunsthandwerk, Kräuter und Pülverchen, Opfergaben für Pachamama u.s.w.! Zeit zur freien Verfügung. Nochmalige Hotelübernachtung. 

27. Tag: Abflug

Am Nachmittag Abflug von La Paz nach Deutschland. 

28. Tag: Ankunft

in Deutschland 

Achtung neu:
Ab sofort ist zur Einreise nach Bolivien eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben!
Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt und dem Tropeninstitut.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.crm.de/beratungsstellen/index.asp. 

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
- Langstreckenflug Frankfurt - Santiago de Chile/ La Paz - Frankfurt mit einer Linienfluggesellschaft in Economy Class
- Kostenloses Rail&Fly-Ticket, 2. Klasse ab/bis deutscher Grenze oder Anschlussflüge ab/bis Deutschland, Österreich und Schweiz, je nach Airline und Verfügbarkeit, evtl. gegen Aufpreis
- 18 Hotelübernachtungen
- 7 Zeltübernachtungen (Kuppelzelte / hohe Qualität - viel Platz)
- Volle, sehr hochwertige Essensverpflegung (Restaurant und Campingküche)
- Sämtliche Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm
- Alle Transfers und Überlandfahrten
- Bedienungstrinkgelder in Restaurants
- 1-Jahres-Reiseschutzpaket (siehe unten)
- Sämtliche Flughafen- und Sicherheitsgebühren
- Reiseliteratur
- Speziell qualifizierte, erfahrene Reiseleitung (deutsches Reiseleiter-Ehepaar)
- Örtliche Führer
- Komplette, gepflegte Zeltausrüstung außer Schlafsack
- Jährlich TÜV-geprüfter Reise-LKW
- Wertgutschein EUR 25,- pro Person für unsere Reise-Bodega 

Nicht enthalten:
- Getränke
- vor Ort anfallende Ausreisesteuern
- Trinkgelder

Preise:
- Preisepreis 28 Tage-Tour: 4650 EUR - Einzelzimmer-/zeltzuschlag 28 Tage-Tour: 410 EUR - Reiseroute Santiago de Chile bis La Paz
- Reisepreis 25 Tage-Tour: EUR 4450 EUR - Einzelzimmer-/zeltzuschlag 25 Tage-Tour: 340 EUR - Reiseroute - Santiago de Chile bis Arica
- Reisepreis 23 Tage-Tour: 4350 EUR - Einzelzimmer-/zeltzuschlag 23 Tage-Tour: 320 EUR - Reiseroute Santiago de Chile bis Calama
- Termine 2010 unter Vorbehalt 

Teilnehmerzahl:
- Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
- Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen